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Man wird älter, der Arsch wird kälter...

Jetzt ist es also passiert. Ich bin 35 geworden. Und pünktlich zu meinem Geburtstag hat es hier über Nacht einen halben Meter Schnee hingeworfen. Ist dies ein Zeichen das der Sommer meines Lebens vorbei ist? Bin ich nur noch Alteisen? Stehen die Gebrechen schon Schlange? „Hallo ich bin der Nierenstein, und du?“ „Ich bin die Arthrose, erfreut dich kennen zu lernen. Darf ich dir meinen guten Freund Rückenschmerz vorstellen?“ „Oh, Hallo Rückenschmerz!“

Tja, so geht das. Wunderbar auf den Punkt gebracht haben das die Ärzte mit „Schneller Leben“. Für alle die noch jung und unverbraucht sind und nicht so enden wollen wie ich...
Kuckt euch das Video an. Zum Mitsingen habe ich den Text unten stehend angefügt. Am härtesten find ich schon die Textzeile:
«Stirb jung - stirb mit vollen Haaren» *seufz*



Die Ärzte «Schneller Leben»


Nierensteine, Blasentee - ständig tut der Rücken weh
Klosterfrau Melissengeist - Vigara, oder wie das heisst
Auf dem Kopf sitzt ein Toupet, 'ne Brille, weil ich sonst nichts seh
Die Zähne machen richtig Spass, sie schlafen nachts im Wasserglas
Falten schlägt der dicke Hals, auch ein Zeichen des Verfalls
Es muss dir nicht genauso gehn: hör auf mich, dann bleibst du schön
Stirb jung! Stirb, so früh es geht
Stirb jung - an besten vor der Pubertät
Stirb jung - für mich ist es leider schon zu spät -
aber du: stirb jung!
Kurt Cobain hat es gewusst: im Alter droht Gesichtsverlust (Schuss)
Was glaubst du, warum Jesu Christ schon so jung gestorben ist?
Jimi Hendrix und Bruce Lee - alt geworden sind die nie
Lern von diesen Vorbildern als Leiche hat dich jeder gern
Stirb jung! Dann siehst du besser aus
Stirb jung - das gibt viel Applaus
Stirb jung - zöger es bloss nicht zu lange raus
Los, los, stirb jung
Kein Kontakt mehr zu den Fans, wegen der Inkontinenz
Ob Sänger oder Saitenquäler: Tote machen keine Fehler
Parkinson, mein nächstes Ziel, da kann man schnelle Achtel spielen
Das Gedächtnis, es wird schwach (und ... äh, Bela)
(im Booklet: Denn die Durchblutung des Gehirns)
(Lässt zu wünschen übrig mittlerweile)
(Schade eigentlich, aber was will man machen?)
Stirb jung! Stirb in jungen Jahren
Stirb jung - stirb mit vollen Haaren
Stirb jung - für mich ist der Zug längst abgefahren
Stirb jung! Stirb, so früh es geht
Stirb jung - am besten vor der Pubertät
Stirb jung - für mich ist es leider schon zu spät -
Aber du: Stirb jung!

30.10.08 13:06


Das Wandern ist des Helden Lust... (auf Scaltyr II)

Uff, da sitzt mir ein toller Con noch ordentlich in den Knochen, körperlich und mental. Am letzten Wochenende durfte ich an Scaltyr II teilnehmen, einem Wandercon in der Schweizer Bergwelt, oberhalb von Amden im Kanton St. Gallen. Relativ kurzfristig bin ich vor zwei Wochen noch in den eigentlich ausverkauften Con als Spieler reingerutscht, und ich bin froh, dass ich teilnehmen konnte!

Scaltyr II hat einige unglaublich dichte Momente für mich bereitgehalten die mir unvergesslich bleiben werden, doch dazu später mehr. Die Ausgangslage des Cons war relativ simpel: Der durchtriebene Tavernenwirt Thalat hat es auf Scaltyr I nicht mehr rechtzeitig durch ein Weltentor in unsere Welt geschafft, und blieb in der Dämonenwelt Scaltyr gefangen. Drei Jahre später macht sich nun ein bunt zusammen gewürfelter Haufen Abenteurer jeglicher Couleur auf, um den Unglücklichen aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Der verschollene Thalat ist ein Freund und Weggefährte meines Uralt-Larp-Chars Thargor, deswegen konnte ich der Versuchung nicht wiederstehen den guten Thargor Kieselhoden, Stecher von Ehrenfels, Schlächter der Wexxler Räuber, Vater der linken Klaue Lokajs und Paladin der Promilla (mein Gott, es wird nicht besser wenn man es ausschreibt! *lol*) aus der Mottenkiste zu holen, ihn abzustauben und wieder einmal mit Lust und Inbrunst zu spielen. Thargor war mein erster Larp-Charakter überhaupt, aber ich habe den windigen Abenteurer und Schmuggler seit Jahren nicht mehr bespielt. Hm, vielleicht war es symptomatisch dieses Relikt meiner goldenen Jugend noch einmal, kurz vor meinen 35. Geburtstag zu mimen?

Im Vorfeld habe ich einiges darüber gehört wie knüppelhart Scaltyr I gewesen sei, weswegen ich mir genau überlegte was ich an Ausrüstung mitnehmen wollte. Mir war bewusst, dass ich von 12.00 h Mittags bis morgens um 02.00 h, an einem Samstag Ende Oktober, zu Fuss in den Bergen unterwegs sein und alles was ich benötigte mit mir herumschleppen würde. In meinen Jugendjahren hätte ich vermutlich nicht lange überlegt, die Brustplatte und das ganzen Rest-Rüstungsblech in den Kofferraum gepackt, nur um dann keuchend kurz vor dem Gipfel zusammenzubrechen. Nein nicht mit 35-mir! Alter macht bekanntlich weise, weswegen ich mich leger für einen halben Ringpanzer, einen Schaller, einen Panzerhandschuh und ein abgestepptes Lederwams entschied. Dazu der Felltornister mit Proviant, Seil, zwei Elfenkoma-Probierfläschchen und dem aufgeschnallten Umhang. Damit traute ich mir zu, einige Stunden, Kilometer und Höhenmeter zu überstehen. Und ich hatte Recht. Es war zwar anstrengend, aber ich bin nicht an meine Grenzen gekommen.

Wobei das Wetter natürlich perfekt mitgespielt hat. Hätte das Ganze bei strömendem Regen stattgefunden, wäre Scaltyr II vermutlich nicht in meine „Personal Hall of Fame“ der besten Cons gekommen, sondern in meine „Hall of Hate“ der übelsten Larp-Erfahrungen. Ich gebs zu, ich bin ein Schönwetter-Larper.

Um euch mal einen Eindruck zu vermitteln in welcher Naturkulisse das Spiel stattgefunden hat müsst ihr nur einen Blick auf unten stehendes Bild werfen:

Diese Aufnahme entstand auf der ersten Etappe, hoch zur Alp Looch. Während des ganzen Cons hat sich keine einzige Wolke in den stahlblauen Himmel verirrt.

Der Con selber war extrem liebevoll geplant und ausgestattet. Die Expedition erlebte wahnwitzige Situationen in unserer und der Dämonenwelt. Grössenwahnsinnige Magier, ein Orkhändler der „Orcley“ Brillen in einem Bauchladen verkauften (unabdingbar tagsüber in Scaltyr!), ein Rätselgnom mit seinen Pixies, eine Hexe und eine Koboldin, beide sturzbetrunken und schnell mit dem Zauberstab zur Hand (Mäh!), eine flauschige Scalt-Führerin durch das fremde Land, Waldgeister die direkt aus dem Anime „Prinzessin Mononoke“ stammen könnten, Wurzelsauger, debattierende Zwergensklaven, respekteinflössende KutKut-Jäger und eine Dämonenfürstin deluxe die über ein Heer von feigen bis mutigen Schergen regierte, dies war noch nicht mal alles was der Expedition begegnete.

Ich habe es auch sehr geschätzt, dass der Con nicht aus nonstop NSC-Überfällen bestand, ja eigentliche gar nicht kampflastig war, sondern aus vielen Rätseln und Begegnungen der seltsamen Art bestand.

Untenstehend mein Char Thargor in voller Pracht und mit Marschgepäck. Ja, der Gute stand schon immer auf der Sonnenseite des Lebens…

Einer meiner persönlichen Höhepunkte war, auf einem Berggipfel fernab der Zivilisation für zwanzig Leute zu kochen. Unsere Gruppe hat im Laufe des Tages an verschiedenen Orten Proviant bekommen. Bei einem Händler konnte Reis, Karotten und Zucchettis gekauft werden. Beim Rätselgnom bekamen wir für richtig gelöste Rätsel getrocknete Pilze und Salz und Pfeffer, die Beute die wir den Wurzelsauger abgenommen hatte sah verdammt wie Zwiebeln aus etc. So füllten sich unsere Taschen immer mehr, bis wir in dunkler Nacht auf ein Lagerfeuer mit grimmigen Gestalten stiessen. Dies waren die Kut-Kut-Jäger. Verdammt, waren die Jungs cool gestylt, mit roter Haut und Hörner und allem Brimborium. Zum Glück mussten wir nicht gegen die Truppe kämpfen. *gg* Stattdessen haben sie uns Lagerfeuer und Kochtopf überlassen und ich habe mich freiwillig gemeldet zu kochen. Und das fand ich richtig toll. Über uns war ein Sternenhimmel wie ich ihn erst zweimal in meinem Leben gesehen habe, einmal in der Wüste Nevadas und einmal auf einem Segelboot vor der Küste Korsikas. Asl musste mir mit einer Fackel in den Kochtopf leuchten, damit ich sehen konnte was mein Gemüserisotto macht. Es hat mir richtig Spass gemacht! Ein Grossteil der Expedition musste derweil ihre Jagdfähigkeiten den Dämonenjägern unter Beweis stellen und einen drei Meter grossen Kut-Kut jagen gehen. Das habe ich leider verpasst. Glücklicherweise war die Jagd erfolgreich, und so gab es zum Risotto noch Fleisch dazu. Die ganze Aktion war schlicht toll. Grosses Kompliment an die Orga.

Auch der Sonnenuntergang war umwerfend. Gut, dafür konnte die Orga nichts. *gg* Aber das Timing war perfekt. Wir gingen gerade in einer Einerkolonne einen Berggrat entlang, als die Sonne hinter den Bergkämmen unterging und der komplette Himmel in Flammen zu stehen schien. Also ich kann nicht anders als diesen Moment als episch zu bezeichnen! Hat nur noch die Musik aus Herr der Ringe gefehlt. *lach*

Und als wir danach auf einem schmalen Pfad an den stummen Waldgeistern vorbeischleichen mussten ist mir beinahe das Herz in die Hosen gerutscht. ^^ Ich kann es nicht beschreiben, aber jeder der nicht dabei war hat definitiv etwas verpasst.

Ach, ich könnt noch einiges berichten, zum Beispiel wie es uns am Ende doch gelungen ist Thalat aus den Klauen der Dämonenfürstin zu befreien und in unsere Welt zurück zu gelangen, aber dann würde der Eintrag wieder so endlos lang werden wie mein Harnisch I-Conbericht (Harnisch II war übrigens genauso geil wie Teil I, hätte nie gedacht das ich noch Mal so viel Spass haben würde, aber es war so. Ich habe mich beinahe zu Tode geplottet, das war auch eine Grenzerfahrung. *lach*).

Zum Schluss noch eine Impression vom Sonntagmorgen. Einige der Spieler und NSCs gemütlich beisammen am Sonnenbaden und diskutieren über das Erlebte:

Speziellen Dank an Daniela für die Erlaubnis einige ihrer Bilder verwenden zu dürfen. Besucht mal ihre Homepage: www.danielafricke.ch

28.10.08 13:31


Another one bites the dust...

Vor einigen Tagen hat sich unser PC verabschiedet. „Fan out error“ meinte das Bios. Also Ventilator tot. Ich nahm dies relativ gelassen, die Panik keinen Internetzugang mehr zu haben kommt nicht mehr auf, wenn in der Wohnung neben dem PC noch zwei Laptops und ein Mac rumstehen.

Bei mir im Geschäft gibt es glücklicherweise einen PC-Bastler der mir solche Probleme sozusagen für „umme“ behebt. Als ich am nächsten Tag von ihm den reparierten Rechner zurückbekommen habe meinte er, ich sollte vielleicht so einmal im Monat mit dem Staubsauger den Rechner reinigen. Der Anblick der sich ihm geboten hat sei rekordverdächtig.
Als Erinnerungshilfe, ab und an den Staubsauger hervorzuholen hat er noch drei Bilder gemacht:

Bild 1 erklärt weshalb der Ventilator nicht mehr lief. Er konnte sich vor lauter Staub schlichtweg nicht mehr drehen und ist durchgebrannt. *hust*



Bild 2 mit einer schönen Aufnahme der Prozessoren. Ein bisschen Feuchtigkeit und das Ding hätte gekokelt.



Bild 3 ist mein Liebling. Ich habe keine Ahnung wie es der Motte gelungen ist zum Sterben in meinen Rechner zu gelangen. Faszinierend. Vielleicht durch ein schwarzes Loch?



Aber ich schwöre, nur unter dem Arbeitsplatz ist es so staubig! Der Rest der Wohnung ist wie immer piccobello aufgeräumt! Das kann jeder bestätigen der Lea und mich kennt...


24.10.08 11:32


KAWUMM!!!

Nächstes Wochenende ist es soweit – ich fahre zu meiner ersten 1630er Veranstaltung. Ich bin als Gast bei der Gruppe „des Tillys wilder Haufen“ eingeladen, und wir besuchen das „Wallersteiner Landsknechtstreffen“. Und letzten Samstag wurde meine Ausstattung zu dieser Epoche um ein weiteres Stück erweitert. Eine funktionstüchtige, beschossene Radschlosspistole. Endlich ist mein Bandelier mit den Aposteln (Pulverkammern) von Zierde zu Funktionalität aufgestiegen!

Ich habe die Pistole auf den klangvollen Namen „Dulcie“ getauft. Und wem habe ich die Wumme zu verdanken? Natürlich Tobi. Auf der Companie-Veranstaltung in Bern hat er mich beiläufig gefragt, ob ich Interesse an seiner Radschlosspistole hätte. Bei ihm würde sie nur an der Wand hängen und da ich diese Epoche darstelle, würde sie mir mehr nutzen. Ich glaube mein zentimeterlanger Sabberfaden war Antwort genug. Und als er mir dann einen mehr als fairen Preis und Abzahlungsangebot gemacht hat, war der Handel perfekt.

Hm, ich werde den Verdacht nicht los, dass Tobi einst selber 17tes Jahrhundert machen wollte, wieso sonst hat er Waffe und Zubehör gehortet? Aber inzwischen ist da, glaube ich, so ziemlich alles zu mir rüber gewandert. Obwohl ich Tobi zutraue, dass er bei meinem nächsten Besuch ein weiteres Gimmick hervorzaubern wird welches ich unbedingt haben muss, zum Beispiel ein Pulverhorn…

Links: Da ist der Musketier noch verhandlungsbereit. Rechts: Zeit für die letzten Worte.

 Unten: Sind das die Schwedischen Protestanten unter Gustav Adolf die da vorrücken? Das wird Tilly aber nicht gefallen…

 

  

Unten Links: „Lea, wir sind noch nicht fertig mit fotogarfieren.“ Unten Rechts: Detailaufnahme der Radschlossmechanik.

  

 

Noch mehr Fotos findet ihr hier:

http://picasaweb.google.com/ThomasRauber/Musketier1630Serie_01

2.9.08 20:43


Gratuliert mir, es sind Zwillinge!

Ach, langsam komme ich in das Alter in dem ich über meine Gebrechen berichte. Wobei dieses Leiden ja nicht wirklich neu ist, zum ersten Mal durfte ich mich in meinen fühen 20ern damit rumschlagen. Wer mich länger kennt weiss wovon ich rede: NIERENSTIEINE *hier bitte schrecklich-gruslige Musik vorstellen*

Eine Warnung an die Leserschaft: Wer schwache Nerven hat sollte jetzt schnell meinen Blog schliessen und auf www.teletubbies.com gehen.

Das Schöne an diesem Blogeintrag ist, dass ich wieder lachen kann. Die letzten sechs Tage waren nämlich überhaupt nicht spassig für mich, da ich keine Minute ohne Schmerzen verbracht hatte. Das ist wie bei der chinesischen Wasserfolter: steter Tropfen hölt den Stein, irgendwann hat man einfach keine Nerven mehr. Dieser Punkt hatte ich am Dienstag Abend erreicht, als ich nur noch in der Wohnung auf und ab ging.

Dabei glaubte ich dieses Mal gar nicht an Nierensteine, da ich keine Schmerzen in den Nieren, sondern in der Blase hatte. Der Verdacht, das es doch ein Stein sein könnte, kam mir erst am Mittwoch, als ich keine Schmerzen mehr in der Blase, sondern inzwischen in der Harnröhre hatte. Es ist relativ unangenehm wenn man das Gefühl hat Rasierklingen zu pinkeln.

Nun ja, am Mittwoch Abend zwang ich mich mal wieder zum Pinkeln und hatte das Gefühl, dass es mir die Harnröhre zerreisst und mit einem lauten Schrei schoss ich diesen netten Burschen hier ins Klo (und glaubt mir, eine menschliche Kanone zu sein ist nicht annähernd so spassig wie es klingt):

Lea meinte anschliessend das der Stein ja riesig sei. Das war etwas voreilig kommentiert, denn zum ersten Mal hatte ich eine Nierenstein-Zwillingsgeburt. Eine Viertelstunde später erblickte nämlich der grosse Bruder von Klein-Steini das Licht der Welt. Hier das Familienfoto:

Tja, was soll ich sagen, seither bin ich schmerzfrei, und ich sage euch, ich geniesse es wahrhaftig! Ich hoffe nun, dass keine weiteren Steine in der Warteschlaufe sind. Ich will keine verdammte Murmelfabrik sein.

Und da behauptet ein Männermagazin das Bierkonsum gegen Nierensteinbildung helfen soll. Lachhaft!

Ich bin einfach froh das die beiden Steine jetzt raus sind, eine Woche später auf Harnisch 2 wärs nicht so ideal gewesen...

12.6.08 22:36


The swinging thirties

Ach, die swingenden 1930er Jahre. Das waren noch Zeiten, als die Männer so cool aussahen wie ihre Autos! Kürzlich sind mir beim Wühlen in alten Kisten auf dem Estrich Bilder eines meiner Vorfahren in die Hände gefallen:

Und hier noch mit Photoshop eingefärbt. Faszinierend was die moderne Bildtechnik aus einem alten Foto herausholen kann:

Modelle standen als Wagen zwei DKW F7, Baujahr 1937 und ein Raubi, Baujahr 1973.

19.5.08 10:29


Guitar Heroes

Letzten Donnerstag lud ebay, Mitglied des elitären Männervereins der „snoopeace“ zu seinem Grillevent. Parallelen der „snoopeace“ zu Al Bundys „No Maam“ sind eher zufällig und nicht gewollt. Fragt nicht nach den seltsamen Hintergründen die dazu führten, dass ebays Grillevent bei Weezl zuhause ausgerichtet wurde… ^^

Natürlich kann und darf ich nicht alles verraten was an den geheimen „snoopeace“-Treffen alles stattfindet, ansonsten würden wir mit Mitgliedschaftsanfragen überhäuft werden. Aber soviel kann ich verraten: Weezls Kühlschrank war mit ebays Bier gefüllt und es wurde viel Fleisch auf dem Grill zubereitet. Glücklicherweise fiel der Schlusspfiff des Fussballspiels YB – Luzern gleichzeitig mit der Beendigung der ersten Runde Fleisch (natürlich wusste ich schon im Vorfeld das Luzern gegen die schwach spielenden Young Boys gewinnen würde).

Somit war Sport abgehakt, und wir konnten uns vollumfänglich einer grandiosen Erfindung der Unterhaltungselektronikindustrie widmen. Zum ersten Mal in meinem Leben machte ich Erfahrung mit „Guitar Hero III“, einem Spiel mit hohem Suchtfaktor auf der Playstation 3. Das Spielkonzept ist so simpel wie genial - es ermöglicht einem Jedermann die Erfahrung zu tätigen sich wie ein Rockstar auf grosser Bühne zu fühlen. Natürlich kannte ich dies schon von meiner Karriere als Frontmann von D-Fect. Ich habe in den grössten Rockclubs der Schweiz vor ausverkauftem Haus gespielt. Erwähnen möchte ich hier nur mal den grandiosen Auftritt im „La Baracca“ in Altdorf vor sechs Besuchern. Ja, da kommt Rockstar-Feeling auf!

Ach, ich schweif schon wieder vom Thema ab. Natürlich hatten alle snoops hohe Erwartungen als ich die wunderbar ergonomisch geformte Gitarre in der Grösse einer Ukulele umschnallte. Ich würde euch jetzt gerne erzählen, dass ich gleich losgerockt habe, die Lieder auf höchstem Niveau runtergerattert und die Jungs mit offenen Mäulern zurückgelassen habe. Aber das wäre eine Lüge. In Warheit hab ich ganz gewaltig abgeloost und mein erster Versuch als Guitar Hero scheiterte schon nach wenigen Sekunden als ich vom virtuellen Publikum ausgepfiffen wurde.

Dann haben die alten Cracks Weezl und ebay sich ihre Gitarren umgeschnallte und gezeigt wie das Spiel funktioniert. Prain, auch ein alter Stromgitarrenverehrer hat sich erste gar nicht daran versucht und The Dude bewies viel Potenzial. Doch die wahre Überraschung des Abends war 4BMs jetzt schon legendärer Auftritt. Auch er hielt die Gitarre an besagtem Abend zum ersten Mal in seinen begnadeten Architektenhände, und beschämte uns alle. Locker-flockig spielte er „0ne“ von Metallica auf dem Schwierigkeitsgrad Mittel durch, einer Stufe auf der die beiden vermeintlichen Cracks und Besitzer des Spiels, ebay und Weezl, kläglich gescheitert waren!

Doch ich glaube diese Heldentat ist 4BM nur geglückt durch die solide Arbeit seines Rhythmusgitarristen. Jawoll, das war ich! Denn zwischenzeitlich hatte ich geübt, die Gitarre linkshändig umgehängt und den Controller auf linkshändig umgestellt, und da sah die Sache doch schon ganz anders aus. Was war ich froh die anfängliche Schmach noch am selben Abend tilgen zu können. Zugegebenm ich war immer noch Mittelmass, doch was ich den anderen Jungs voraus hatte war der Posingfaktor. Da hat man halt gesehen wer die Rockfrontsau bei den Snoopeace ist. Es sieht einfach nicht cool aus wenn man eine Gitarre unter dem Brustbein festgeschnallt hat. Der Tragegurt muss verlängert werden damit die Gitarre tief hängt. Erst wenn man nämlich seine Testikels an einem Gitarrenrücken reiben kann spürt man den Geist des Metals!

Als Beweis untenstehendes Bild. So sieht ein Guitar Hero aus:

Natürlich bin ich jetzt angefixt und möchte auch gerne eine PS3 und „Guitar Hero III“ dazu. Möglichst auch auf einem Ambilight Flat-TV wie er bei Weezl an der Wand hängt. Weezl, ich hasse dich du gut verdienender Mistkerl! *hust* So fertig mit Sozialneid. Dafür bekomme ich ja eine Brustplatte von Per, damit kann ich auch abdrücken.

Aufruf:

Liebe Leser. Bitte zahlen Sie einen dreistelligen Betrag in Schweizer Franken auf mein PC-Konto ein. Sobald ich das Geld für eine Playstation 3 zusammenhabe lade ich jeden Spender zu einem Wochenende in unserer schönen Postkartenidyllen-Residenz in Morschach ein. Darin enthalten sind zwei Übernachtungen, Verpflegung und natürlich exzessives „Guitar Hero III“ spielen.

 

26.4.08 20:22


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